GenLab

In unserem GenLab können Schülerinnen und Schüler der 11. bis 13. Klassen verschiedene molekulargenetische Experimente durchführen.

Die Kurse beginnen in der Regel um 8 Uhr morgens und dauern 4,5 bis 5,5 Zeitstunden.  

 

Neu im Angebot: Kriminallabor - das GenLab an Ihrer Schule

Nicht immer ist der Besuch eines Schülerlabors zum gewünschten Zeitraum möglich, deswegen bieten wir die unteren Versuche des GenLabs, zum Teil leicht verändert, auch zur Ausleihe an. Voraussetzung für die Ausleihe der Materialien ist die Teilnahme an einer Fortbildung an der Lise-Meitner-Schule, die 2x im Schuljahr angeboten wird und über die Datenbank der Regionalen Fortbildung gebucht werden kann.

Die Materialien werden momentan für eine Woche zur Verfügung gestellt und müssen an der Lise-Meitner-Schule abgeholt werden. Die Materialien reichen für eine ganze Schulklasse.

Dieses Angebot wird unterstützt von der Bayer Science & Education Foundation.

 

Leitung GenLab: Dr. Ralf Richter | rt@osz-lise-meitner.eu

Zielgruppe

11. bis 13. Klasse (maximal 18 Schülerinnen und Schüler)


Dauer

8 bis 13 Uhr (eventuell auch etwas länger)


Tag

immer mittwochs


Kosten

9,50€ pro Person


Folgende Termine können gebucht werden

Termin 1: PCR-Fingerprint & Mulitplex-PCR

Nach der DNA-Isolation aus Mundschleimhautzellen werden mehrere hochvariable Bereiche über eine Multiplex-PCR parallel amplifiziert und die PCR über die Gelelektrophorese ausgewertet.

Termin 2: Aids & Evolution

Die Teilnehmenden untersuchen ihre aus Mundschleimhautzellen isolierte DNA auf das Vorhandensein einer Deletionsmutation im ccr5-Gen, einem chemokinen Rezeptor, mittels PCR. Ist die Deletion homozygot vorhanden, ist sein Träger natürlicherweise resistent gegenüber HI-Viren. Das Auftreten natürlich HIV-resistenter Individuen innerhalb der Weltbevölkerung lässt populationsgenetische Aussagen über Entstehungsort und Verbreitung dieser Mutation und damit über die Evolution des Menschen zu.

Termin 3: DNA-Isolation aus pflanzlichen Zellen & Simulation eines genetischen Fingerabdrucks (RFLP)

Zu Beginn wird DNA aus Tomaten, Nektarinen oder Kiwi isoliert. Im 2. Teil werden mittels Restriktionsverdau und Gelelektrophorese DNA-Proben vom Tatort und von Verdächtigen verglichen und ein „Täter“ identifiziert.


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